So geht die schönste Liebeserklärung

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Unlängst war ich im Urlaub, an einem Ort, der nur per Langstreckenflug zu erreichen war. Das einzig Nützliche an solch langen Flügen ist für mich, dass ich endlich Zeit habe, Serien und Filme anzuschauen. „House of Cards“ etwa habe ich nur im Flugzeug gesehen, wenn auch das etwas unpraktisch ist, Air Berlin wählt die angebotenen Folgen recht willkürlich aus.

Auf meinem letzten Flug habe ich den gar nicht mehr neuen Film „500 Days of Summer“ gesehen. Er erzählt recht bezaubernd diese Geschichte von der Beziehung zwischen zwei Menschen, die zunächst so undefinierbar dahinplätschert (keiner weiß, was das ist, beide machen erstmal, alles schreit nur „Mingle!“), bis einer sie definieren will (und diese eine Frage stellt, „was ist das eigentlich mit uns?“), was irgendwie den Weg zum Ende nur beschleunigt.

Manch einer mag da nun sagen: Siehste, hätte er mal lieber nicht gefragt, so ging alles vorbei. Aber will man etwas weiterführen, was nur läuft, weil es vermeintlich unverbindlich ist?

Vielleicht.

Aber darum soll es an dieser Stelle auch gar nicht gehen.

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Am Ende gibt es keine Antworten …

Foto(1ganz)Unlängst wurde ich für das Ratgeber-Ressort von eDarling interviewt. Das passt natürlich irgendwie super, geht es hier doch um angebliche Liebes-„Erklärungen“, versuchen wir ja auch auf YouTube regelmäßig Tipps zu geben und Fragen zu beantworten. Also beantwortete ich auch die Fragen von Redakteur Sebastian. „Wie hat das Internet die Partnersuche verändert?“, „Wie unterscheidet sich das Flirtverhalten der Berliner von dem anderer Menschen?“ – solche Sachen. Ja, das hat man alles schon häufiger gefragt und beantwortet und die ein oder andere Frage habe ich auch weggelassen.

„Ich mache mir wahrscheinlich mehr Gedanken über die Liebe als die meisten Menschen“, das habe ich dann auf die Frage geantwortet, ob ich eine „Expertin in Sachen Liebe“ sei. Weiterlesen

New York – die einzig wahre Liebe

Ein Foto reicht für die Wonderfulness of New York leider nicht

Ein Foto reicht für die Wonderfulness of New York leider nicht

Es mag nicht unbedingt jedem aufgefallen sein, aber: Ich war im Urlaub. Unter anderem in New York, weswegen dieser Text in diesen Tagen eine Liebeserklärung im wahren Sinne des Wortes sein muss. Eine Liebeserklärung an die Stadt, die die einzige der Welt ist, die diese Schlussfolgerung zulässt: Die große Liebe deines Lebens muss kein Mann sein. Sie kann auch aus Wolkenkratzern bestehen. Diese Weisheit lehrte uns schon die Serie „Sex and the City“, ganz besonders in der Episode „Anchors Away“, in der ein Seemann es Carrie gegenüber wagt, New York zu kritisieren. Zu laut, zu groß, das übliche dumme Zeug. Sie lässt ihn daraufhin stehen, natürlich, denn: „Wenn man im Leben nur eine große Liebe findet, dann kann es gut sein, dass meine New York heißt“, sagt Carrie. Und: „Die Stadt ist mein Date. Seit etwa 18 Jahren. Es entwickelt sich was Ernstes. Ich glaube, ich bin verliebt.“ Ich auch. Seit 2002, als ich das erste Mal da war. Weiterlesen

Liebeserklärung: Das Zeitfenster-Problem

Jalousien hoch und Fenster auf - bevor es zu spät ist!

Jalousien hoch und Fenster auf – bevor es zu spät ist!

Es gab wilde Gerüchte um den Stand einer möglichen Beziehung zwischen Schauspielerin Katie Holmes und Kollege Jamie Foxx: Sind die beiden ein Paar oder nicht, irgendwie sollen sie Freunde sein oder mehr, er sagte nun, sie hätten nur mal auf einem Charity-Event miteinander getanzt. Wie auch immer, Tatsache ist, dass sich diese Spekulationen nun schon recht lange hinziehen – und auch wenn wir keinen Einblick haben, wie der Beziehungsstatus der beiden nun wirklich aussieht, kann ganz grundsätzlich eine zu lange Dating-Phase, in der man auf Events nur miteinander tanzt oder andere hübsche Dinge unternimmt, zum Problem werden.

Man erinnere sich nur an Carrie und Aidan aus der TV-Serie „Sex and the City“, diese Show, die uns früher immer erklärte, wie das alles so funktioniert rund um Liebe und Dating: Weiterlesen

Liebeserklärung: Zuerst verlieben, danach zum ersten Date

Auf zum schicken Dinner-Date. Aber erst, wenn man sich schon mag.

Auf zum schicken Dinner-Date. Aber erst, wenn man sich schon mag.

Natalia Osada und Simon Desue sind ein Paar. Eigentlich kennt kaum jemand die beiden – sie trat vor einigen Wochen als Kandidatin bei der Dating-Sendung „Catch the Millionaire“ erstmals in Erscheinung, er gilt als „You Tube Star“, zumindest bei so manchem Teenie-Mädchen. Diese Nischen-Prominenz reichte schon für einen Platz im Promi-Big Brother Haus, wo die beiden kürzlich zwei Wochen miteinander verbrachten. Sie haben ein wenig geflirtet, doch eigentlich, so ließen sie zunächst verlauten, wäre da nichts außer Freundschaft. Nun war es also doch mehr – und das haben die beiden der Big Brother-Situation zu verdanken. Ja, ohne das Projekt hätten sie sich gar nicht kennengelernt, aber auch diese ganz spezielle Zwangs-Nähe dürfte der jungen Liebe die nötige Starthilfe gegeben haben.

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Liebe in Zeiten der Wiesn

Ein Bild aus vergangenen, aus glücklichen Tagen. Wiesn Tagen.

Ein Bild aus vergangenen, aus glücklichen Tagen.

Seit dem Wochenende ist es wieder so weit. Es ist Wiesn. Also Oktoberfest, wie sie hier in Berlin sagen, wo man mich bereits fragte, ob dieses „originale Oktoberfest“ eigentlich das in München oder das in Köln sei. Auch gibt es hier Bäcker, die zwar Leberkässemmeln anbieten, sie aber „Fleischkäse in der Schrippe“ nennen und alles mit kalter Joghurtcreme bestreichen. Dem durchschnittlichen Berliner erscheint das ganz normal, aber wenn man, das tat ich, den Großteil seines bisherigen Lebens in Bayern und einen kleineren Teil davon in München verbrachte, dann ist das schlimm.Dann sind die kommenden Tage auch schlimm, in denen man hier, im Berliner Exil, via Twitter und  Facebook mit Fotos Dirndl- und Lederhosentragender Bekannter bombardiert wird und selbst das frisch gebügelte Dirndl im Schrank nur traurig am Ärmel streicheln kann.

Ja, es geht hier normalerweise um die Liebe und das soll es auch heute. Ausnahmsweise soll es aber heute eine Liebeserklärung im wahren Sinne des Wortes sein und keine Erklärung eines Liebes-Phänomens – dabei soll es aber auch um die Tatsache gehen, wie einfach uns das Oktoberfest das Verlieben macht.
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Liebeserklärung: Diese eine Frage…

… ohne eine Antwort.

Philipp und ich. Wir sind Freunde.

Philipp und ich. Wir sind Freunde.

Männer und Frauen, Freundschaft und Liebe – wie viele Male hat man diese Themen schon diskutiert? Mit sich selbst, mit Freunden, in die man verliebt war, mit Flirts, die man nur zum Freund haben wollte. Und, natürlich, ist da dieser eine Film, der uns die Frage „Können Männer und Frauen Freunde sein?“ auf die wohl schönste Art und Weise mit „Nein“ beantwortet: „Harry und Sally“

Wer das Werk von 1989 zu oft oder vielleicht noch gar nicht gesehen hat, kann sich am 18. September im Berliner Prime Time Theater das Ganze als bezauberndes Theaterstück ansehen ­­­­­­­­­und Harrys und Sallys komplizierten Weg von einem Flirt über den Versuch einer Freundschaft bis hin zur – so macht man glauben – unvermeidlichen Liebesbeziehung beobachten. Denn: „Männer und Frauen können nicht befreundet sein.“ Sagt Harry. Können sie? Können sie wirklich nicht? Es ist eine Frage wie die nach der ewigen Liebe,
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