Liebe in Zeiten der Wiesn

Ein Bild aus vergangenen, aus glücklichen Tagen. Wiesn Tagen.

Ein Bild aus vergangenen, aus glücklichen Tagen.

Seit dem Wochenende ist es wieder so weit. Es ist Wiesn. Also Oktoberfest, wie sie hier in Berlin sagen, wo man mich bereits fragte, ob dieses „originale Oktoberfest“ eigentlich das in München oder das in Köln sei. Auch gibt es hier Bäcker, die zwar Leberkässemmeln anbieten, sie aber „Fleischkäse in der Schrippe“ nennen und alles mit kalter Joghurtcreme bestreichen. Dem durchschnittlichen Berliner erscheint das ganz normal, aber wenn man, das tat ich, den Großteil seines bisherigen Lebens in Bayern und einen kleineren Teil davon in München verbrachte, dann ist das schlimm.Dann sind die kommenden Tage auch schlimm, in denen man hier, im Berliner Exil, via Twitter und  Facebook mit Fotos Dirndl- und Lederhosentragender Bekannter bombardiert wird und selbst das frisch gebügelte Dirndl im Schrank nur traurig am Ärmel streicheln kann.

Ja, es geht hier normalerweise um die Liebe und das soll es auch heute. Ausnahmsweise soll es aber heute eine Liebeserklärung im wahren Sinne des Wortes sein und keine Erklärung eines Liebes-Phänomens – dabei soll es aber auch um die Tatsache gehen, wie einfach uns das Oktoberfest das Verlieben macht.
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