New York – die einzig wahre Liebe

Ein Foto reicht für die Wonderfulness of New York leider nicht

Ein Foto reicht für die Wonderfulness of New York leider nicht

Es mag nicht unbedingt jedem aufgefallen sein, aber: Ich war im Urlaub. Unter anderem in New York, weswegen dieser Text in diesen Tagen eine Liebeserklärung im wahren Sinne des Wortes sein muss. Eine Liebeserklärung an die Stadt, die die einzige der Welt ist, die diese Schlussfolgerung zulässt: Die große Liebe deines Lebens muss kein Mann sein. Sie kann auch aus Wolkenkratzern bestehen. Diese Weisheit lehrte uns schon die Serie „Sex and the City“, ganz besonders in der Episode „Anchors Away“, in der ein Seemann es Carrie gegenüber wagt, New York zu kritisieren. Zu laut, zu groß, das übliche dumme Zeug. Sie lässt ihn daraufhin stehen, natürlich, denn: „Wenn man im Leben nur eine große Liebe findet, dann kann es gut sein, dass meine New York heißt“, sagt Carrie. Und: „Die Stadt ist mein Date. Seit etwa 18 Jahren. Es entwickelt sich was Ernstes. Ich glaube, ich bin verliebt.“ Ich auch. Seit 2002, als ich das erste Mal da war. Ich komme jedes Jahr mindestens ein Mal wieder, kann mich nicht entscheiden, wann ich New York mehr liebe. Im Winter, wenn alles kitschig geschmückt ist und man erkennt, dass all die Weihnachtsmärchen-New-York-Filme nicht gelogen haben – oder im Sommer, wenn man Tage und Nächte draußen, in Parks oder auf Dächern mit der weltbesten Kulisse verbringen kann.  Wenn man zwischen stillgelegten Bahnschienen im Gras liegen, in den Sonnenuntergang gucken, Eiscreme-Sandwiches essen und dabei seine Füße ins Wasser halten kann (der High-Line-Park wird immer wundervoller!). Und gleichzeitig ist man mit zwei Schritten wieder inmitten von allem.

New York hat mindestens so viele Gesichter wie Berlin, von dem manch einer sagt, es wäre New York ähnlich. Anders als in Berlin sind New Yorks Gesichter aber allesamt freundlich, der Müll in Mülleimern statt auf dem Gras und dabei sind die Menschen tolerant genug, dich nicht anzubrüllen, wenn du bei Rot über die Straße gehst (wie sie es im ach so freien Berlin gerne tun). New York ist die einzige Stadt, in der ich ohne zu zögern auch alleine Urlaub machen würde. Wochenlang, wenn es denn ginge. New York kann Geschichten erzählen, mich unterhalten, amüsieren und für Bauchkribbeln sorgen – anders als so viele Männer. Es ist was Ernstes.

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