Auf dem Sofa zeigt sich die wahre Liebe

Allein auf so einer Bank ist es recht nett - zu zweit auf dem Sofa aber auch mal

Allein auf so einer Bank ist es recht nett – zu zweit auf dem Sofa aber auch mal

Zugegeben, ich bin etwas spät dran, erst gestern habe ich die erste Folge der neuen „Bachelorette“-Staffel angesehen. Und heute geht es schon wieder weiter, mit der recht niedlichen, kleinen Alisa, gegen die ich ausnahmsweise gar keine Aggressionen hege – und ihren Männern, die meisten von ihnen von Beruf Personal Trainer. Gegen viele von ihnen hege ich schon jetzt Aggressionen, aber soll hier nun nicht das Thema sein (der Typ mit der Decke? Also bitte.).
Jedenfalls ist Alisa Bachelorette geworden, weil sie, na klar, die Liebe ihres Lebens sucht. Das ist ein bisschen blöd für alle anderen, die nicht Bachelorette geworden sind, und trotzdem die Liebe ihres Lebens finden wollen. Wie auch immer. Jedenfalls träumt Alisa davon, in einem Jahr vielleicht schon mit jemandem „auf der Couch zu sitzen“. Auch die Männer erwähnen das Bild von dem Auf-der-Couch-Sitzen, „mit der richtigen Frau auf der Couch sitzen, das wäre toll“, so und ähnlich reden sie da. Weiterlesen

Am Ende gibt es keine Antworten …

Foto(1ganz)Unlängst wurde ich für das Ratgeber-Ressort von eDarling interviewt. Das passt natürlich irgendwie super, geht es hier doch um angebliche Liebes-„Erklärungen“, versuchen wir ja auch auf YouTube regelmäßig Tipps zu geben und Fragen zu beantworten. Also beantwortete ich auch die Fragen von Redakteur Sebastian. „Wie hat das Internet die Partnersuche verändert?“, „Wie unterscheidet sich das Flirtverhalten der Berliner von dem anderer Menschen?“ – solche Sachen. Ja, das hat man alles schon häufiger gefragt und beantwortet und die ein oder andere Frage habe ich auch weggelassen.

„Ich mache mir wahrscheinlich mehr Gedanken über die Liebe als die meisten Menschen“, das habe ich dann auf die Frage geantwortet, ob ich eine „Expertin in Sachen Liebe“ sei. Weiterlesen

Carrie, wir werden immer Fragen haben …

Aaaah - Carrie! SJP bei der Premiere des ersten SatC-Films in New York

Aaaah – Carrie! SJP bei der Premiere des zweiten SatC-Films in New York

Carrie Bradshaw ist fünfzig. Nein, natürlich ist Sarah Jessica Parker unlängst fünfzig geworden, aber seien wir ehrlich: so richtig trennen konnte man hier die Schauspielerin und ihre Rolle aus „Sex and the City“ nie. Lebte doch SJP genau wie Carrie in so einem unfassbar bezaubernden Brownstone-Haus in Manhattan (bevor sie mit Mann und Kindern nach Brooklyn zog), sah man sie genauso selten auf flachen Schuhen, überhaupt, ihr ganzer Style rief stets „Carrie!“.

Carrie mit fünfzig, das allerdings hat man sich irgendwie nie so richtig vorgestellt.

Sie war die ewig Mitte-dreißig-Jährige, mit deren Problemen rund um Liebe, Sex und Dating man sich zwischen Anfang zwanzig und Mitte Vierzig locker identifizieren konnte. Und sie stellte stets die richtigen Fragen: Weiterlesen

Langzeitbeziehung oder Hollywoodliebe?

Und was zeigt der Green Screen? Magische Kulissen oder Charlies Bistro?

Und was zeigt der Green Screen? Magische Kulissen oder Charlies Bistro?

Früher wollte ich Schauspielerin werden. Wie wohl jedes kleine Mädchen – allerdings hatte ich mir bald überlegt, dass es für mich auch okay wäre, „nur“ eine Daily-Soap-Schauspielerin zu sein. Da hätte man dann ein verlässliches Einkommen, immer etwas zu tun – wäre aber trotzdem ein bisschen berühmt, im Fernsehen zu sehen, hätte Fans und wäre vielleicht auch mal auf dem Cover einer Fernsehzeitschrift. Klar, verglichen mit den Oscar-Träumen meiner Freundinnen schien das unglamourös – aber mir erschien es solide in einem glamourösen Rahmen.

Unlängst, als ich die „Cinderella“-Verfilmung ansah, und selbst gerne Cinderella gewesen wäre, fiel mir alles wieder ein. Und ich fragte mich: Weiterlesen

Die perfekte erste Nacht?

Screenshot Cinderella

Und jetzt schnell nach Hause!

Unlängst schrieb ich über „die perfekte erste Nachricht beim Online-Dating“, es gibt dazu auch ein Video auf YouTube. Danach berichtete ich meiner Kollegin davon, die sehr begeistert reagierte. Ganz aufgeregt wollte sie sofort das Video ansehen und den Text lesen – das kam mir schon etwas komisch vor, ich hatte gar nicht gewusst, dass sie offenbar so aktiv Online-Dating betreibt. Dann war sie jedoch verdächtig still, scrollte verzweifelt auf der YouTube-Kanalseite auf und ab und fragte irgendwann: „Und wo ist jetzt das Video zur perfekten ersten Nacht?“.

Tja, ein kleiner Verhörer, tut mir leid. Doch es scheint ein Thema von Interesse zu sein – also lohnen sich ein paar Gedanken dazu. Weiterlesen

Vom Glück der Abschiede ohne Wiedersehen

Fünf? 1 + 1 = 2

Hallo! Oder Tschüss? Auf Wiedersehen!

Manchmal ist das mit den Begrüßungen nicht so einfach – weil man nicht weiß, wie gut man sich kennt, um sich wie zu küssen/umarmen/die Hand zu schütteln. Gerade eben zum Beispiel habe ich in einem Jeansladen eine Bekannte getroffen. Das war sehr nett und wir haben uns umarmt. Sie hatte ihren Freund dabei, den ich noch nicht kannte, wir gaben uns die Hand zur Begrüßung. Bei der Verabschiedung wurde es dann ein bisschen komisch, er wollte mich umarmen, ich ihm erst die Hand geben, dann tat mir das leid, weil er mich ja umarmen wollte – in diesen Sekundenbruchteilen hatte er aber gemerkt, dass ich ihm nur die Hand hatte geben wollen und zog die Umarmungsandeutung zurück. Während ich zu einer ansetzte. Ihr versteht, was ich meine?

Aber darum soll es hier heute gar nicht gehen –  stattdessen will ich von Verabschiedungen sprechen – aber nicht um die Formalitäten drumherum. Sondern um die, man verzeihe die Pathetik, Verheißung so eines Abschieds.
Es gibt diese Abende, die mit Verabschiedungen enden, die so viel versprechen – ganz ohne, dass etwas passiert wäre. Außer, dass ein Blick vielleicht ein bisschen länger dauerte, eine Berührung ein bisschen unnötig war. Und dann sagt man „tschüss“, weil es für mehr noch keinen Anlass gibt, aber das „Tschüss“ ist ein kleines bisschen mehr, als nur eine Abschiedsformel. Es ist ein „Tschüss, das war sehr hübsch, ich glaube, das fandest du auch, aber ich bin mir nicht sicher“. Weiterlesen

Helfen Porno-Fotos gegen Date-Nervosität?

Traditionell bin ich sehr aufgeregt, wenn ich Gudio treffe. Es wird aber besser

Traditionell bin ich sehr aufgeregt, wenn ich Gudio treffe. Es wird aber besser

Vor einiger Zeit, ich war noch Studentin, hatte ich ein Date mit einem sehr netten, gutaussehenden Amerikaner, wir trafen uns in einer typischen Mittelgroßstadt-Date-Location: Eine Bar, in der man auch Pasta, Sandwiches oder Burger essen kann, beziehungsweise ein Mainstream-Restaurant, in dem es auch eine Cocktailkarte gab. Wir waren gegen acht verabredet, ich hatte vorher schon etwas gegessen und bestellte mir wahrscheinlich etwas wie eine Weinschorle. Er aß Spareribs, noch bevor sein Essen kam sah er mich an und fragte: „Bist du wohl sehr nervös? Weil du gar nichts essen kannst wegen unseres Dates.“

Ich war damals sehr empört, dass er mir das unterstellte, weil ich nämlich wirklich gar nicht nervös war (und ihn jetzt sehr eingebildet fand) – aber natürlich wusste ich, wovon er sprach.
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