Was schenkt man einem Mann?

Hübsche Geschenke unter dem Baum. Aber was soll Er kriegen?

Hübsche Geschenke unter dem Baum. Aber was soll Er kriegen?

Nein, da können die meisten nicht mithalten: Sebastian Vettels Freundin Hanna ist schwanger, das Kind soll in knapp zwei Wochen zur Welt kommen. Weihnachten ist da zwar schon vorbei, aber so kurz danach zählt das durchaus noch als ganz spezielles Weihnachtsgeschenk. Geht es besser, persönlicher, individueller? Nein. Zugegeben, der Aufwand ist groß – aber die Probleme für alle anderen, die nicht gerade rund um diese Jahreszeit schwanger sind, auch. Was soll man dem Mann seines Herzens bloß schenken, wenn man das mit dem Kinderwunsch nicht so geschickt getimed hat?

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Denn sie wissen nicht, was sie sind

Frosch oder Prinz oder Mann oder was?

Frosch oder Prinz oder Mann oder was?

Erst waren sie Macho, dann metrosexuell, später Alpha-Softie. Männer. Autorin Nina Pauer machte sie schließlich zu „Schmerzensmännern“ und warf  ihnen vor, in dem übertrieben zu haben, was die Gesellschaft vom modernen Mann verlangt habe:  Statt herrisch rücksichtslos sollten sie einfühlsam und sensibel sein, doch nun, so schrieb Pauer es 2012 in der „Zeit“, sei der junge Mann „falsch abgebogen“. Er sei zu schüchtern, zu einfühlsam, zu zögernd, würde sich, so das konkrete Beispiel, dass das Drama veranschaulichen sollte, nicht trauen, die Frau einfach zu küssen.

Sondern darüber nachdenken, ob das mit dem Küssen denn nun richtig sei oder eher nicht so. Darüber würde die Frau sich ungewollt fühlen und das ganze Spiel zwischen Ihm und Ihr nicht mehr richtig funktionieren. Diese Abrechnung mit den neuen Männern blieb natürlich nicht unkommentiert. Die Frauen seien doch selbst schuld, dass sie nun solche Männer bekämen, antworteten die Herren aus  dem Feuilleton zurück – sie könnten eben nicht beides haben: einen verständnisvollen Partner und einen männlichen Eroberer. Nein?
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Liebeserklärung: Warum sein Herz oft stärker schlägt

heiratsantrag New York

„Marry Me“ stand da plötzlich im New Yorker Himmel. Ein wahrlich beeindruckender Antrag eines ambitionierten Mannes

Ja, ich habe es am gestrigen Karfreitag geguckt: Das Doku-Stück über Schwangerschaft von Kim „Gloss“ (was ja so viel hübscher klingt als ihr echter Name Debkowski) und die Geburt ihrer Tochter Amelia. Und ja, mir hat ihr Freund Rocco Stark leid getan, der sich anzicken und bepöbeln ließ und dennoch die Ruhe bewahrte und alles für seine Kim tat und tut.

Tatsächlich vergeht kaum ein Tag, an dem Rocco (übrigens Schauspieler, Ex-Dschungelcamp-Bewohner und Sohn von Uwe Ochsenknecht) nicht seine Liebe erklärt. Entweder Kim, seiner neugeborenen Tochter oder beiden. Und immer mit rührenden Worten: „Ich möchte dich und deine Mama durch wirklich nichts mehr in der Welt, eintauschen. Ihr seid das Beste, was mir je passiert ist“, schreibt er so zum Beispiel – und das war noch ein vergleichsweise nüchterner Eintrag.

Der Mann als unsensibler Klotz, den die Frau zu romantischen Liebesnächten zwingen muss? Von diesem Klischee muss man sich verabschieden, das echte Leben zeigt: Weiterlesen

Die Theorie vom Taxi-Licht

Taxi-Theorie Sex and The City

Auf- oder einsteigen, sobald das Licht leuchtet!

Das Schlimme vorweg, damit wir es hinter uns haben: Heiner Lauterbach hat ein Fitness-Video gemacht, in dem er in einem Fake-Wohnzimmer vor einem Fake-Kamin Übungen macht, die eigentlich nur Frauen machen sollten.

So. Jetzt zu der anderen Heiner Lauterbach-Sache, der man in diesen Tagen nicht entkommen kann, wenn man fernsieht oder Zeitung liest: Sein neues Buch, in dem er schreibt, wie er den Absprung vom Alkohol- und Partyleben hinein in die glückstriefende Ehe mit Viktoria geschafft hat. Nämlich mit und durch eben diese Viktoria, die anfangs, nach Heiners unzähligen Affären, keiner ernst nehmen wollte, aber inzwischen Mutter seiner zwei Kinder ist.

„Sie kam zum richtigen Zeitpunkt“, sagt Heiner Lauterbach. Hätte er Viktoria schon zehn Jahre früher getroffen, wäre das Ganze vermutlich anders gelaufen – anders als zu eben diesem Zeitpunkt vor mehr als zehn Jahren, nach seiner Trennung von Jenny Elvers.

Hier kommt meine Theorie vom Taxi-Licht ins Spiel. Nein, ganz ehrlich ist es nicht meine Theorie, sie stammt aus einer Sex and the City-Folge und hat mich seitdem gedanklich nicht mehr verlassen:

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Ein Date mit einem echten Mann. Robbie Williams.

Robbie-Williams-Nicola-Erdmann

Robbie. Und ich (= Honigkuchenpferd).

Nur ganz kurz, weil es eigentlich gar nichts mit dem Hauptthema hier, der Liebe, zu tun hat. Oder vielleicht doch: Ich traf vorgestern Robbie Williams, den Mann der Männer. Der mir sagte, dass viele Männer heute nicht mehr männlich seien, sich auch nicht mehr männlich kleiden würden – womit wir bei untenstehendem Post wären und einem weiteren Beleg:

Nämlich Robbie selbst, der wieder witzelte, wie nur er es kann und damit alle anwesenden Damen zu verzücktem Kichern brachte.

Sein Großvater habe übrigens immer Angst gehabt, dass Robbie später nicht männlich genug sein werde, da er hauptsächlich mit Mutter und Schwester aufwuchs. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, würde ich sagen.

Und er sagte, dass er mein Kleid schön findet. Mehr von Robbies Besuch in Berlin erzähle ich übrigens hier (inklusive gar großartigem Bewegtbildmaterial).

Humor ist, wenn … er ein echter Mann ist

Humor bedeutet Macht - Macht bedeutet Männlichkeit!

Humor bedeutet Macht – Macht bedeutet Männlichkeit!

Weil ich ihn demnächst interviewen werde, habe ich mich mit Matthias Lohres Männer-Buch „Milde Kerle“ beschäftigt. Eine kleine These darin scheint auf den ersten Blick trivial – und bei genauerem Nachdenken darüber so wahr, dass ich sie hier teilen und kurz besprechen möchte:

Humor ist das Einzige, was den Mann heute noch männlich macht.

Mit Humor meine ich nicht Mario Barth (den ich auch nicht unbedingt als männlich bezeichnen würde) und platte Zoten, sondern eher George Clooney und seine augenzwinkernden Witzeleien mit Brad Pitt, Harald Schmidt und seine provokant-respektlosen Sprüche, Mister Big und seine cool-ironischen Bemerkungen.

Ja, humorvolle Männer sind so sexy – und wenn sie ihn richtig lustig findet, ist sein Aussehen plötzlich auch zweitrangig.

Klar, man wusste schon, dass Frauen total darauf stehen, wenn er sie zum Lachen bringt – aber warum ist das eigentlich so? Was ist denn nun so männlich am Lustig-Sein? Weiterlesen