Zwischendurch: Neuigkeiten!

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Ausnahmsweise mal eine Ankündigung – der Blog und Kolumne werden nämlich lebendig. In meinem neuen YouTube-Channel, der noch viel Liebe (und Abonnenten braucht): Liebeserklaerer (na klar!) heißt er, die Themen sind auch klar: Männer, Frauen, Liebe, Dating, Flirts. Herzensangelegenheiten eben. 

https://www.youtube.com/liebeserklaerer

Bitte schaut vorbei, abonniert, sagt Bescheid, wie es euch gefällt!

Mit meiner Kollegin Sarah war ich dafür schon beim Face to Face-Massendating und habe Barkeeper nach ihren Flirt- und Datingtipps gefragt (eine Antwort: „Die Frau muss den Mann sexuell abhängig machen“). Jede Woche gibt es ein neues Video – es ist alles ganz wunderbar aufregend!

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Heiraten: Ja! Verheiratet sein? Nein!

Ich würde gerne bald heiraten. Ich finde nur doof, dass man danach eine „verheiratete Frau“ ist. Das klingt allzu erwachsen und nach Atemnot, das müsste ich eigentlich nicht unbedingt haben. Aber eine Hochzeit, die wäre toll – ich wüsste auch schon genau, wie die aussehen sollte. Denn ich komme in diesen Tagen einfach nicht umhin, mich mit den diversen Aspekten einer solchen zu beschäftigen.

Deko bei der Hochzeit meiner Schwester

Deko bei der Hochzeit meiner Schwester

Derzeit heiraten in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis (und seien es nur Menschen, die ich auf Facebook kenne) so unglaublich viele Menschen, zeigen und posten Bilder von pastellfarbenen Candybars, von perlenbesetzten Brautsträußen, von springenden Trauzeugen (ja, das ist eklig, aber trotzdem infiltriert es mein Gehirn), dass ich all das gedanklich schon längst selbst durchgeplant habe. Als wäre es ein Mechanismus, der automatisch losläuft, sobald man schon wieder eine Braut sieht, die durch ein Stoffherz klettert.

Candy von der Candybar

Candy von der Candybar

 

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Der Tipp mit dem Tag. Traut euch einfach!

Statt Wochenendflirts in der Bar, lieber mitten am Tag und unter der Woche.

Statt Wochenendflirts in der Bar, lieber mitten am Tag und unter der Woche.

Vor einiger Zeit sprach ich mit ein paar sehr netten jungen Männern aus Hamburg übers Daten, darüber, wie der eine seine Freundin kennengelernt hatte und wie die anderen eben keine Freundinnen kennengelernt hatten. Wie es nicht ging: via Tinder, in der Disco, übers Internet. Am Ende kam einer mit der Theorie: „Tagsüber, auf der Straße Frauen ansprechen – so muss man es machen!“ Warum? Das sei doch logisch: Man hätte keine Konkurrenz und stünde nicht im Verdacht nur eine Frau fürs Bett in der kommenden Nacht zu suchen, wie es in einer Bar oder im Club ja so gut sein könnte.

Gleichzeitig riskiert er aber natürlich auch viel mehr: ohne Alkohol im Blut, im schnöden Tageslicht der Großstädte offenbart er mit seinem Interesse ein ganzes Stückchen von sich selbst. Ich habe unlängst ein paar Tage in Italien verbracht, wo, wie das Klischee es eben so will, mir genau das passiert ist: ein heller Tag, Einkaufstüten und ich, ein Mann und viele Komplimente mit einer Einladung zum gemeinsamen Fußballgucken (das wäre noch besser gegangen, ja). Aber nicht nur die Italiener trauen sich das: ebenfalls nicht lange her ist es, dass ich sogar die Fortgeschrittenene-Variante dieser Flirt-Mutprobe erlebte. Weiterlesen

Warum Liebe manchmal gar nicht sein muss

Nicolas Liebeserklärungen

Liebe? Wie wäre es mit: „In Romance We Trust“?

Amerika, in den 50er-Jahren: Frauen mixen ihren Männern Drinks, wenn diese von der Arbeit kommen. Sie tragen dabei hübsche Kleider und sind bereit, wenn der Mann mit ihnen schlafen will. Sie glauben an das, was in Frauenzeitschriften steht, nämlich, dass man aus Liebe heiratet (gut, dass glauben wir heute auch noch). Und wenn sie mit einem Mann Sex haben, dann lieben sie ihn, weil man ja keinen Sex haben darf, wenn man denjenigen nicht liebt.

Doch Virginia, die ist anders: „Frauen verwechseln häufig Liebe mit physischer Anziehung“, erklärt die Protagonistin der Serie „Masters of Sex“ ihrem Chef, dem Gynäkologen William Masters. „Sie denken oft, dass Sex und Liebe dasselbe sind, aber das muss nicht so sein, das kann man auch voneinander trennen. Sex kann im Grunde wunderbar für sich stehen.“ So knapp und klar beantwortet sie diese ewig und immer wieder diskutierte Frage. Und auch wenn gerade Frauen gerne etwas anderes behaupten, Weiterlesen

Jedes Jahr ist Valentinstag. Und das ist hübsch!

Ein Jahr Liebeserklärungen.

Ein Jahr Liebeserklärungen.

Vor einem Jahr habe ich dieses kleine Blog-Projekt hier gestartet. Also feiere ich heute Jubiläum  – und Valentinstag. Bei dem stellt sich ja jedes Jahr neu die Frage: Sollen wir diesen Tag ignorieren und ganz schlimm kitschig, schrecklich finden, weil das ja alles nur Kommerz ist, aus Amerika und überhaupt. Oder sollen wir einen Tisch reservieren, Herzluftballons kaufen, knutschen und Rosen für vier Euro das Stück verschenken?

Ja, so ein erzwungenes Geschenk-Paket mit Parfüm und Duschgel will keiner haben, und ja, man soll sich das ganze Jahr immer wieder eine Freude machen und lieber mitten im April Blumen verschenken. Aber müssten wir dann nicht auch Weihnachten doof finden und Geburtstage ignorieren? Denn auch da wird uns ja ein Tag vorgegeben, an dem wir besonders nächstenlieb sein müssen und Dinge verschenken sollen. Nein, es ist schon irgendwie gut, dass die Liebe einen eigenen Feiertag hat (auch, weil er ein besonders schöner Blog-Geburtstag ist).Und sei er nur dazu da, daran zu erinnern, sich an anderen Tagen die Liebe zu gestehen, weil es am Valentinstag ja uncool ist. Und im April Rosen zu kaufen. Außerdem: Weihnachten ist schon wieder ganz vergessen, der Sommer noch in weiter Ferne, Ostern erst im April – da liegt doch so ein rosaroter Liebestag mitten im Februar genau richtig.

Vor drei Jahren, da war ich Single und meine Freundinnen schenkten mir ein „I Hate Valentine’s Day“-Shirt. Ich war damals zwar relativ neutral dem Valentinstag gegenüber, fand so ein bisschen Single-Solidarität aber ganz schick. Und auch dafür ist der 14. Februar gut – Singles können sich aufregen über diesen nervigen Pärchentag, aufgezwungen von der Industrie, bah, ekelhaft ist das. Und irgendwie fühlt man sich dabei auch ein bisschen cooler als so ein Durchschnitts-Pärchen.

Inzwischen bin ich selbst eines geworden. Zum ersten Valentinstag gab es tatsächlich Rosen, vergangenes Jahr waren wir essen, da, wo wir aber auch sonst oft essen gehen. Es fühlt sich nach einem Mittelding zwischen Ignorieren und Zelebrieren an. Was wir am heute machen? Ich weiß es noch nicht, aber mein Freund hat kürzlich gefragt, wann genau denn eigentlich Valentinstag sei. Und das finde ich hübsch. Der Valentinstag schenkt ein bisschen Vorfreude, beschert einen gemeinsamen Abend oder ein besonderes Gefühl. Welcher andere Tag kann das schon? Ich plädiere dafür, nicht so streng zu sein mit dem Valentinstag. Er meint es gut.

Liebeserklärung: Wie man kein Kind zeugt

Darfs ein bisschen Kinderspielzeug sein?

Darfs ein bisschen Kinderspielzeug sein?

Selten wusste man über die Babyplanung eines Promi-Paares so unfassbar gut Bescheid. Erst die üblichen Gerüchte, Sabia Boulahrouz, die Neue des Fußballers Rafael van der Vaart, sei schwanger. Dann unüblich offene Worte von ihr: Sie sei doch nur ein bisschen dicker geworden, weil Liebe ja durch den Magen gehe und sie ja soo verliebt sei. Irgendwann, im Liebesinterview von beiden, die Bestätigung, dass man gemeinsame Kinder plane, noch sei da aber wirklich nichts. Plötzlich aber verkündet die Zeitschrift „Closer“: Sabia ist schwanger, ganz sicher, das hat sie einem Reporter erzählt.

Am gleichen Abend sagt Rafael zu „Bild“: Nein, „aktuell“ sei Sabia nicht schwanger. Damit aber jeder ganz genau über den Stand des Projekts „gemeinsames-Baby-von-Sabia-und-Rafael“ informiert ist, hat Sabia unlängst verraten, dass sie inzwischen die Pille abgesetzt habe. Man wüsste vielleicht noch ganz gerne, welche und wo in ihrem Zyklus sie gerade ist, wegen der fruchtbaren Tage und so, aber nein, das wird sie uns schon alles noch erzählen.

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Von Glitzercupcakes und Delfinen im Klo

Barbie Berlin

I’m a Barbie Girl (irgendwo musste ich diesen Satz unterbringen)

Zu den Dingen, die ein Berliner angeblich nicht sagt, gehört (laut einer der aus dem virtuellen Boden sprießenden „Things werauchimmer don’t say“-Seiten): „Warst du schon im Barbie-Haus?“ Nun, gut, dass ich kein wahrer Berliner bin, denn ich sage das nicht nur, ich beantworte das nun auch endlich mit JA! Ja, viel zu spät, aber nun, da all der Protest irgendwelcher Feministinnen über ein kleines Kinderparadies abgeklungen ist, scheint die Zeit für eine etwas entspanntere Betrachtung gekommen.

Eine Betrachtung des Berliner Barbie-Hauses, nein, der “Barbie Dreamhouse Experience”, wie es eigentlich heißt, das Areal mit dem pinken Haus hinter dem Alexanderplatz, zwischen Hochhäusern, an den S-Bahn-Schienen, das hier seit dem 16. Mai einlädt, auf über 2500 Quadratmetern zu erleben, wie Barbie lebt.

Kiesauffahrt mit High-Heel-Brunnen. Barbie wohnt herrschaftlich

Kiesauffahrt mit High-Heel-Brunnen. Barbie wohnt herrschaftlich

Dreht man den Bahnschienen den Rücken zu, funktioniert die Illusion schon mal ganz gut: ein überdimensionaler, pinker Schuh, ein gepflegter Vorgarten, ein imposanter Eingansbereich mit zig Puppen in pinken Kleidern – meine beiden Mit-Nicht-Berlinerinnen-und-Barbie-Besucherinnen (tasächlich sind wir allesamt aus Bayern zugezogen und tragen unabgesprochen pinke Kleidung) erleben ein Disneyland-Gefühl, das wir uns auch nicht trüben lassen, als die Plane zwischen künstlichen Gras uns Haus hochweht und einen Blick auf Holzstreben und Pappmaché offenbart.

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