Lasst uns plaudern!

Reden, reden, reden! Daszu ein Drink ist auch keine schlechte Idee.

Reden, reden, reden! Dazu ein Drink ist auch keine schlechte Idee.

Eigentlich wollte ich über diesen Film nichts schreiben. Über diesen Film, der von so manchem Feuilleton gelobt wurde, obwohl er doch einfach nur nervig war. „Her“ mit Joaquin Phoenix, der sich in die Stimme (Scarlett Johansson) des Betriebssystems seines Handys verliebt. Und die verliebt sich in ihn. Natürlich, das klingt schon bizarr, ist aber eine interessante Idee für einen „Near-Future“-Film, die durchaus hätte funktionieren können. Wenn denn die Umsetzung nicht so … schwierig gewesen wäre. So haben die beiden irgendeine Form von virtuellem Sex, sie stöhnt nach zehn Sekunden bereits ekstatisch und man kann vor Fremdscham kaum hinsehen, obwohl man eh nichts sieht – weil die beiden in einer anderen Ebene lieben, die durch Schwarzbild symbolisiert wird. Wie auch immer.

Warum ich nun doch darüber schreibe? Weil man die Idee von der Macht der Worte in und rund um Liebe und Partnerschaft nicht unterschätzen darf (und sie kein Opfer der Nervigkeit des Films sein soll).

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Einer will immer mehr

 

Geht nicht ran? Klar, geht immer ran. Jeder.

Geht nicht ran? Klar, geht immer ran. Jeder.

„Ich wähl deine Nummer, du bist kaum aus dem Haus. Vermiss dich nach Stunden schon sehr. Du gehst nicht ran – vielleicht Akku leer? Die Nacht bleibt ohne Funkverkehr.“ So schildert Sängerin Annett Louisan in ihrem aktuellen Album diese Lebens- und Liebessituation, die wir alle kennen und unter der wir doch alle schon gelitten haben – egal, auf welcher Seite wir stehen. Diese Situation heißt, wie auch das Lied: „Einer liebt immer mehr“. Einer liebt mehr, einer hofft mehr, einer will mehr – und das geht schon los, wenn wir uns gerade erst kennengelernt haben.

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Liebeserklärung: Double Income – No Sex

Sex oder kein Sex?

Rote Spitzenunterwäsche auf weißem Laken – so weit kommen viele gar nicht mehr…

Meine Kolumne „Liebeserklärungen“ versucht, sie zu erklären – die Liebe und all die Probleme und Schwierigkeiten, die sich aus den diversen Konstellationen, Beziehungsformen und -farben des Alltags ergeben. Als Anlass dient mir stets ein Promi, der etwas erlebt, durchmacht oder sagt, was eine Ergründung, Erklärung und Betrachtung wert ist. Mal sind die „Liebeserklärungen“ ernst, mal albern und hoffentlich meist etwas, womit jeder etwas anfangen kann. Weil wir am Ende doch alle gerne wissen würden, wie das funktioniert, mit der Liebe.

Seitdem David Beckham nach seinem außerehlichen Engagement im Jahr 2004 reumütig zu Victoria zurückkehrte, scheint die Ehe der beiden Super-Glamour-Superstars ziemlich stabil. Relativ unspektakulär lebten die beiden die vergangenen Jahre gemeinsam in ihrem trauten Luxus-Heim in Los Angeles. Doch nun kickt David in Paris, Victoria lebt mit den Kindern in London: Lange Trennungen sind vorprogrammiert. Wie sich das auf das Sexleben der beiden auswirken wird, kann man natürlich nicht fern-diagnostizieren – Fakt ist aber einfach: Wer nicht in der gleichen Stadt lebt, kann nicht miteinander schlafen.

Und ganz generell ist dazu festzustellen: Zu wenig Sex macht Beziehungen kaputt. Paar- und Singleberater Christian Thiel verrät gar: Weiterlesen