Liebeserklärung: Schein statt Glücklich-Sein

Nicht immer stimmt das, was man vor Kameras so redet – man betrachte nur die Promi-Liebeswelt

Nicht immer stimmt das, was man vor Kameras so redet – man betrachte nur die Promi-Liebeswelt

Kaum war die Überraschung über die vermeintlich plötzlichen van der Vaart- und Pocher-Trennungen überstanden, riefen neue Schlagzeilen: „Jenny Elvers-Elbertzhagen – Ehe aus? Goetz hat schon eine neue Freundin“. Huch. Noch zu Ostern waren Jenny und Goetz mit ihrem Sohn Paul auf Fuerteventura. Bilder zeigten sie einträchtig am Strand – und Goetz Elbertzhagen beteuerte öffentlich, dass er „diese Frau“ liebe. Natürlich war die Suchterkrankung der Schauspielerin eine Herausforderung für die Ehe – doch in den Interviews nach Jennys Entzug schien es, als versuche das Paar ernsthaft, an seiner Ehe zu arbeiten. Tja. Wie gesagt: Es schien wohl bloß so.

Schon vor Ostern soll Elbertzhagen mit der Neuen bei der „Echo“-Verleihung gewesen sein, inzwischen mit der Blondine in einem Berliner Hotel wohnen. Auch Alessandra Pocher sprach öffentlich noch von einem vierten Kind, als, so weiß man heute, schon längst nicht mehr alles gut gewesen sein kann, die van der Vaarts antworteten auf die Frage, wie glücklich sie seien, auf einer Skala von eins bis zehn „zwölf!!!“ – ein paar Monate vor der Trennung.

Auch bei Jenny ging alles schon viel früher kaputt.  Mit jedem Interview, die da ja durchaus zahlreich vorkommen, verrät sie mehr, so inzwischen auch, dass sie zum Zeitpunkt des RTL-Drehs zu ihrer Suchterkrankung schon von den Gerüchten um Götz und eine neue Frau wusste.

So kämpfte er den Kampf gegen den Alkohol wohl nur öffentlich noch an Jennys Seite, war innerlich schon längst woanders. „Gerade wenn bei einem Paar über längere Zeit hinweg ein Partner mehr investieren muss als der andere, kann es geschehen, dass sich ein Ungleichgewicht einstellt und sich einer übervorteilt fühlt. Häufig gibt der mehr investierende Partner irgendwann frustriert auf“, sagt Partnerschaftsexperte Eric Hegmann. „Irgendwann“ ist jetzt eingetreten, der 53-Jährige hatte wohl nichts mehr zu „investieren“, denkt nun an sich.

Und dachte wohl schon auf Fuerteventura nicht mehr nur an Jenny. „Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, zeigen nach Außen hin ja auch eher eine Kunstfigur ihrer selbst, also stellen bereits eine Rolle dar. Sicher lässt sich dann auch Medien etwas vorspielen, was es vielleicht nicht mehr ist: eine glückliche Beziehung“, sagt Eric Hegmann.

Somit ist dieses Beziehungsende nicht nur irgendwie tragisch für alle Beteiligten, sondern ein weiterer Beleg dafür, dass wir all die Pärcheninterviews, Strandfotos und öffentliche Liebesbeteuerungen („zwölf!!!“) in Zukunft noch skeptischer sehen sollten. Aber irgendwie ist es doch auch beruhigend zu wissen, dass die Homestorys noch so rosa-rot sein mögen, so liebesbeteuernd und glücklich die Urlaubsfotos – und man dennoch nicht neidisch sein muss. Denn in Wahrheit hat er eine andere, sie trifft sich mit seinem Freund, ist die ganze Beziehung ein Fake, schlägt sie ihn regelmäßig mit Kerzenständern und lebt schon auf einem anderen Kontinent. Oder was auch immer.

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2 Kommentare zu “Liebeserklärung: Schein statt Glücklich-Sein

  1. netter Beitrag 🙂
    wenn ich das mal so sagen darf, ich finde es irgendwie unpraktisch das man für einen Kommentar immer Email und Namen eingeben muss. Denke das nimmt vielen die Lust einen abzugeben! Ist nicht böse gemeint.. Liebe Grüße!

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