Liebeserklärung: Alles Liebe. Und überall

Nicolas Liebeserklärungen

In Love und Liebeserklärungen we trust

Diese Liebeserklärung soll den Jubiläen gewidmet sein, genauer gesagt, soll es anlässlich eines bestimmten Jubiläums um die Liebe aus und in die Ferne gehen, die so viel leichter geworden ist, seitdem es – tadaaaa – Skype gibt.

Vor genau zehn Jahren, im April 2003, registrierten die Gründer die Internetadresse skype.com, die heute für viele Fernbeziehungsgeplagten tägliche Anlaufstelle ist.

Und: Vor genau einem Jahr, im April 2012, erschien die erste „Liebeserklärung“, diese Kolumne, die inzwischen um eine Facebook-Seite und seit dem Valentinstag um eben diesen Blog ergänzt wurde. Danke an dieser Stellen allen, die liken und klicken und kommentieren und mir Mails schreiben. Ich freue mich über jede einzelne Reaktion von – na klar – ❤ Herzen.

Aber das nur am Rande. Zurück zum Skype-Geburtstag: Mehr als 700 Millionen Menschen sind bei dem Gratis-Telefonier-Service angemeldet, der Beziehungen zwischen unterschiedlichen Städten, Ländern, ja sogar Kontinenten erleichtert, wenn nicht sogar erst möglich macht.

Wo es heute hier so nostalgisch wird: Einen meiner ersten Texte über Beziehungen überhaupt schrieb ich zu Beginn meines Studiums über das Thema Fernbeziehungen mit all den üblichen Ratschlägen. Einer blieb mir im Gedächtnis: Egal, wie lang die Zeit ist, die man einander nicht sieht, egal, wie weit entfernt man voneinander sein möge, man müsse immer darauf achten, dass der andere „Teil der eigenen Welt“ bleibe und Anteil an den gewöhnlichen, scheinbar belanglosen Alltagserlebnissen habe.

„Sonst besteht die Gefahr, am Wochenende einem Fremden gegenüberzustehen“, sagte mir damals, 2006, Psychologin Marita Luger.

Und instinktiv haben die Fernbeziehungprofis das mit Skype schon längst mehr als beherzigt: Der Laptop ist einfach an, die Kamera läuft, während man lebt, liest, kocht, isst, mal spricht, aber auch schweigt und einfach mit dem anderen ist.

Zusammen sein ohne an einem Ort zu sein, so dass man sich nicht fremd wird. Dank Skype – das aber mal langsam anfangen könnte, den einen, großen Makel zu beheben: Dass man sich nicht in die Augen schauen kann.

Und diese Sache mit dem Küssen natürlich.

PS: Nein, das „Kissenger“-Schwein zählt nicht.

Meine Kolumne “Liebeserklärungen” versucht, sie zu erklären – die Liebe und all die Probleme und Schwierigkeiten, die sich aus den diversen Konstellationen, Beziehungsformen und -farben des Alltags ergeben. Als Anlass dient mir stets ein Promi, der etwas erlebt, durchmacht oder sagt, was eine Ergründung, Erklärung und Betrachtung wert ist. Mal sind die “Liebeserklärungen” ernst, mal albern und hoffentlich meist etwas, womit jeder etwas anfangen kann. Weil wir am Ende doch alle gerne wissen würden, wie das funktioniert, mit der Liebe.

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2 Kommentare zu “Liebeserklärung: Alles Liebe. Und überall

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