Warum zwei die Zahl der Liebe ist

Fünf? 1 + 1 = 2

Fünf? 1 + 1 = 2

Liebe ist nicht logisch, das wissen wir inzwischen. Auch für das Ganze drum herum gibt es keine Regeln, keine Richtlinien, keine eindeutigen Bestimmungen – auch wenn gerade die Amerikaner versuchen, mit ihren Dating-Rules eine Ordnung in dieses von Gefühlen und Hormonen durcheinander gewirbelte Feld zu bringen. Nach drei Dates darf man Sex haben (oder so) und wenn man geklärt hat, ob man „exclusive“ ist, ist man ein Paar. Dennoch, ohne Spielchen, fehlinterpretierte Signale, Herzklopfen und Enttäuschungen geht es doch eigentlich nie vonstatten, wenn aus zwei Menschen ein Paar werden soll.

Grit Schuster und Miriam Stein, die eine Art Directorin, die andere Texterin, haben sich der ewigen Fragen rund um die Liebe nun mal von einer anderen Seite angenommen und ein Buch mit vielversprechendem Titel veröffentlicht: „Erklär mir Liebe – endlich!“, heißt es, im Untertitel: „Männer und Frauen zum Nachrechnen und Verstehen.“ Und so gibt es Grafiken, Formeln und Schaubilder, die Fragen beantworten wollen: „Wer ist nur die Richtige?“, zum Beispiel, oder „Woher weiß ich, dass sie mich auch mag?“. Ja, laut Schuster und Stein gibt es nämlich für all das nachvollziehbare Logiken. Wäre das nicht beruhigend?
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Das große Tinder-Spiel

tinder

Nun ist die Dating-App „Tinder“ ja schon länger nichts Neues mehr. Ihren größten Reiz hat sie bereits verloren, dennoch tindern Singles unter dreißig eifrig vor sich hin. Kurz zur Erklärung, für die, die es (noch) nicht tun: Die App schickt zeigt dem Nutzer die Facebook-Profilfotos anderer Singles, außer diesem Foto, dem Alter und der Anzahl gemeinsamer Freunde gibt es keine weiteren Informationen. Wer möchte, kann sich in einem kurzen Satz oder ein paar Stichwörtern vorstellen, doch dann soll man nach einem Blick entscheiden: Wische ich das Foto mit einer schicksalshaften Handbewegung nach rechts (und erlaube dem anderen damit eine Kontaktaufnahme) oder nach links (und sage Nein)? Wenn die Entscheidung beider Singles übereinstimmt, können sie über den Chat der App losflirten, sich verabreden und verlieben.

So die Theorie.
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Die etwas anderen Wahrheiten über Sex

Am Sex-and-the-City-Automaten in Las Vegas (habe kein passenderes Bild zum Thema gefunden).

Am Sex-and-the-City-Automaten in Las Vegas (habe kein passenderes Bild zum Thema gefunden).

In diesen Tagen landete ein Buch auf meinem Schreibtisch, mit dem vielversprechenden Titel: „Sex – die ganze Wahrheit“ (Riemann Verlag). Das Wort „Sex“ ist groß und pink geschrieben und so greift beinahe jeder der im Büro bei mir vorbeikommt nach diesem Buch und guckt mal rein. Denn die ganze Wahrheit über Sex, das klingt nicht schlecht, die wollen wir doch irgendwie alle.

Die Fragen, die den Durchschnittsmenschen am meisten interessieren: Wie oft Sex ist „normal“ – und wie oft schlafen die anderen miteinander? Warum will er oder sie nicht mehr – oder so viel mehr? Wie ist das mit der gegenseitigen Befriedigung? Wie überwindet man die Unsicherheiten im Bett mit einem neuen Partner? Wie lange soll der Akt dauern, wie ist das mit einem gemeinsamen Orgasmus, wann ist Zeit für den ersten Sex, wer ist oben oder unten? Solche Sachen. Nun hat man natürlich auch schon diverse Antworten auf diese Fragen gelesen, so dass es ganz erfrischend ist, welche Fragen das pinke Sex-Buch beantworten will.

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