Du, was ist das denn? Das mit uns?

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Sehen alle aus wie Pärchen. Sind aber keine. Oder?

Es ist die eine, wichtige Frage, die sich zwischen zwei Menschen, die Dates haben, irgendwann auftut: Was sind wir denn jetzt? Ein richtiges Paar, sind wir Freunde, die Sex haben, daten wir „nur“ – oder was soll das Ganze? Ja, diese Frage kommt auf – doch man muss sie auch stellen. Problematisch wird es, wenn nur einer von zweien wissen will, woran er ist – und der andere alles so dahinplätschern lässt. Weil er (ja, meistens er, manchmal sie) sich nicht bekennen will, andere Möglichkeiten offen halten will, sich nicht binden will – aber auf die Annehmlichkeiten eines beziehungsähnlichen Lebens nicht verzichten will. Glück hat da, wer prominent ist.

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Jedes Jahr ist Valentinstag. Und das ist hübsch!

Ein Jahr Liebeserklärungen.

Ein Jahr Liebeserklärungen.

Vor einem Jahr habe ich dieses kleine Blog-Projekt hier gestartet. Also feiere ich heute Jubiläum  – und Valentinstag. Bei dem stellt sich ja jedes Jahr neu die Frage: Sollen wir diesen Tag ignorieren und ganz schlimm kitschig, schrecklich finden, weil das ja alles nur Kommerz ist, aus Amerika und überhaupt. Oder sollen wir einen Tisch reservieren, Herzluftballons kaufen, knutschen und Rosen für vier Euro das Stück verschenken?

Ja, so ein erzwungenes Geschenk-Paket mit Parfüm und Duschgel will keiner haben, und ja, man soll sich das ganze Jahr immer wieder eine Freude machen und lieber mitten im April Blumen verschenken. Aber müssten wir dann nicht auch Weihnachten doof finden und Geburtstage ignorieren? Denn auch da wird uns ja ein Tag vorgegeben, an dem wir besonders nächstenlieb sein müssen und Dinge verschenken sollen. Nein, es ist schon irgendwie gut, dass die Liebe einen eigenen Feiertag hat (auch, weil er ein besonders schöner Blog-Geburtstag ist).Und sei er nur dazu da, daran zu erinnern, sich an anderen Tagen die Liebe zu gestehen, weil es am Valentinstag ja uncool ist. Und im April Rosen zu kaufen. Außerdem: Weihnachten ist schon wieder ganz vergessen, der Sommer noch in weiter Ferne, Ostern erst im April – da liegt doch so ein rosaroter Liebestag mitten im Februar genau richtig.

Vor drei Jahren, da war ich Single und meine Freundinnen schenkten mir ein „I Hate Valentine’s Day“-Shirt. Ich war damals zwar relativ neutral dem Valentinstag gegenüber, fand so ein bisschen Single-Solidarität aber ganz schick. Und auch dafür ist der 14. Februar gut – Singles können sich aufregen über diesen nervigen Pärchentag, aufgezwungen von der Industrie, bah, ekelhaft ist das. Und irgendwie fühlt man sich dabei auch ein bisschen cooler als so ein Durchschnitts-Pärchen.

Inzwischen bin ich selbst eines geworden. Zum ersten Valentinstag gab es tatsächlich Rosen, vergangenes Jahr waren wir essen, da, wo wir aber auch sonst oft essen gehen. Es fühlt sich nach einem Mittelding zwischen Ignorieren und Zelebrieren an. Was wir am heute machen? Ich weiß es noch nicht, aber mein Freund hat kürzlich gefragt, wann genau denn eigentlich Valentinstag sei. Und das finde ich hübsch. Der Valentinstag schenkt ein bisschen Vorfreude, beschert einen gemeinsamen Abend oder ein besonderes Gefühl. Welcher andere Tag kann das schon? Ich plädiere dafür, nicht so streng zu sein mit dem Valentinstag. Er meint es gut.

Wie klappt das mit der lebenslangen Liebe?

Le weekend
„Darf ich dich anfassen?“, fragt Nick seine Frau. Die antwortet irritiert: „Wozu?“ Nick und Meg sind ein Ehepaar Ende 50, seit 30 Jahren verheiratet. Zu ihrem Hochzeitstag hat Nick seine Frau nach Paris eingeladen, der Klassiker, um etwas Romantik in die Ehe zurückzubringen. Nick und Meg sind die Protagonisten des Films „Le Weekend“, der gerade im Kino läuft. Die Kernfrage der melancholischen Komödie lautet: Kann man die Liebe über Jahrzehnte aufrecht erhalten? Und wie? Weiterlesen