Liebe in Zeiten der Wiesn

Ein Bild aus vergangenen, aus glücklichen Tagen. Wiesn Tagen.

Ein Bild aus vergangenen, aus glücklichen Tagen.

Seit dem Wochenende ist es wieder so weit. Es ist Wiesn. Also Oktoberfest, wie sie hier in Berlin sagen, wo man mich bereits fragte, ob dieses „originale Oktoberfest“ eigentlich das in München oder das in Köln sei. Auch gibt es hier Bäcker, die zwar Leberkässemmeln anbieten, sie aber „Fleischkäse in der Schrippe“ nennen und alles mit kalter Joghurtcreme bestreichen. Dem durchschnittlichen Berliner erscheint das ganz normal, aber wenn man, das tat ich, den Großteil seines bisherigen Lebens in Bayern und einen kleineren Teil davon in München verbrachte, dann ist das schlimm.Dann sind die kommenden Tage auch schlimm, in denen man hier, im Berliner Exil, via Twitter und  Facebook mit Fotos Dirndl- und Lederhosentragender Bekannter bombardiert wird und selbst das frisch gebügelte Dirndl im Schrank nur traurig am Ärmel streicheln kann.

Ja, es geht hier normalerweise um die Liebe und das soll es auch heute. Ausnahmsweise soll es aber heute eine Liebeserklärung im wahren Sinne des Wortes sein und keine Erklärung eines Liebes-Phänomens – dabei soll es aber auch um die Tatsache gehen, wie einfach uns das Oktoberfest das Verlieben macht.
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Liebeserklärung: Diese eine Frage…

… ohne eine Antwort.

Philipp und ich. Wir sind Freunde.

Philipp und ich. Wir sind Freunde.

Männer und Frauen, Freundschaft und Liebe – wie viele Male hat man diese Themen schon diskutiert? Mit sich selbst, mit Freunden, in die man verliebt war, mit Flirts, die man nur zum Freund haben wollte. Und, natürlich, ist da dieser eine Film, der uns die Frage „Können Männer und Frauen Freunde sein?“ auf die wohl schönste Art und Weise mit „Nein“ beantwortet: „Harry und Sally“

Wer das Werk von 1989 zu oft oder vielleicht noch gar nicht gesehen hat, kann sich am 18. September im Berliner Prime Time Theater das Ganze als bezauberndes Theaterstück ansehen ­­­­­­­­­und Harrys und Sallys komplizierten Weg von einem Flirt über den Versuch einer Freundschaft bis hin zur – so macht man glauben – unvermeidlichen Liebesbeziehung beobachten. Denn: „Männer und Frauen können nicht befreundet sein.“ Sagt Harry. Können sie? Können sie wirklich nicht? Es ist eine Frage wie die nach der ewigen Liebe,
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Liebeserklärung: Mach mal Pause!

Einfach mal nichts tun, denkt sich Tapsy. Und das gilt manchmal auch für die Beziehung.

Einfach nichts tun, denkt sich Tapsy. Und das gilt manchmal auch für die Beziehung.

Manch einer Boulevardzeitung war es auf Twitter gar eine +++Eilmeldung+++ wert: Catherine Zeta Jones und Michael Douglas nehmen eine Auszeit von ihrer Ehe. „Ehe-Aus!“ kann man daraus gut als Schlagzeile machen. Die Gründe für diese Ehe-Auszeit sind wohl vielfältig, schon eine schwere Krankheit alleine ist eine große Belastung für eine Partnerschaft (Michael Douglas erkrankte 2010 an Kehlkopfkrebs), leidet der andere Partner an Depressionen oder gar einer bipolaren Störung (wie Catherine Zeta Jones), sind Schwierigkeiten wohl vorprogrammiert. Nun hat die Beziehung der beiden Hollywoodstars (ja! Hollywoodstars! Heute geht es hier mal nicht um die van der Vaarts) das Ganze offenbar nicht mehr ausgehalten.

Michael Douglas soll mit den Stimmungsschwankungen und Wutausbrüchen seiner Frau nicht mehr klargekommen sein, Catherine Zeta Jones überfordert gewesen sein. Doch es heißt auch, sie wollten „an ihrer Ehe arbeiten“. Aber kann man denn an einer Beziehung arbeiten, wenn man nicht mehr in ihr lebt? Wenn man, auch räumlich (Michael Douglas wohnt in New York, Catherine Zeta Jones außerhalb der Stadt), voneinander getrennt ist? Oder ist „Ehe-Auszeit“ nicht einfach eine nettere Umschreibung für Trennung?

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